Zu Fuß durch Irland (1): Planung abgeschlossen

headerirlandUm sich so richtig mit sich selbst zu beschäftigen ist es ratsam, eine Weile zu laufen. Und wie heißt es schon bei Tolkien: „…Du weißt nie, wohin Deine Füße Dich tragen…“. Bei so einem entspannenden Gang hat man genügend Zeit über so alle Dinge einmal nachzudenken. So entstand ein relativ verrückter Plan. Lange Wanderwege gibt es ja in Europa und auf der ganzen Welt genug. Allen voran, der Jakobsweg. Nun ist Spanien nicht unbedingt mein Ding. Und die Tatsache, dass es gerade einen richtigen Run auf den „Camino“ gibt, bei dem es richtig Mode geworden ist durch Nordspanien zu latschen, ist mir eine andere Tour eingefallen. Okay, meine Vorliebe für Irland kam mir da gerade recht. Also wenn schon jeder meint den Jakobsweg zu laufen mache ich mir meinen eigenen Weg. In Verbindung mit Irland fiel mir sofort die Besteigung des „Croagh Patrick“ ein. Jener 746 Meter hohe Berg, von dem aus der Schutzheilige Irlands die Schlangen vertrieben haben soll. Doch einfach nur dort hinauf geht nicht. Da muss noch etwas Anderes her.

Aus diesem Grund ist nun eine Durchquerung der gesamten Insel geplant. Natürlich zu Fuß. Und der Plan die grüne Insel per Pedes zu durchwandern, nimmt nun immer mehr Form an. Nach dem Durchstöbern von verschiednen Quellen steht nun die Route fest. Leider wird es nicht möglich sein, die komplette Strecke zu Fuß zu gehen, da, gerade im westlichen Teil der Insel, die Unterkunftsmöglichkeiten doch sehr spärlich ausfallen und Wege über 50 Kilometer zwischen den Unterkünften liegen. Und ich möchte es eigentlich nicht übertreiben.

Die Strecke verläuft nun, in Dublin beginnend, entlang am Royal Canal nach Clondra am Shannon. Von hier aus wird der Bus zur Hilfe genommen. Von Westport aus geht es dann, natürlich wieder zu Fuß, zum eigentlichen Ziel der Reise.

Weitere Informationen werden folgen.

Zum Advent

Freisinger Weihnachtsmarkt
Papiersterne auf dem Freisinger Weihnachtsmarkt

Nun kommt sie wieder, die etwas andere Zeit. Nach dem Monat  des Gedenkens an das Vergehende, bricht nun die Hektik los. Mit dem entzünden der ersten Kerze verändert sich sprunghaft die Welt. Die Menschheit verfällt in Hektik und stellt auf einmal fest, dass es nun nicht mehr lange ist bis zum Fest. Die Weihnachtsmärkte öffnen, nette ältere Herren – oder auch jüngere – mit weißen Bärten und rot-weißen Mänteln, heizen mit einem tiefen HO-HO-HO !! die Stimmung noch mehr an, um jedem ins Gewissen zu reden, dass man noch nicht alle Geschenke besorgt hat. Geschenke, was für Geschenke? Oh mein Gott, schon wieder zu spät. Die Fußgängerzonen füllen sich mit einer Menschenmasse, die Alles in eine Richtung drängt, schiebt und drückt. Die Schangen an den Kassen werden länger, ebenso die Autoschalngen an den Parkhäusern. „Zum Advent“ weiterlesen

Begriffe der digitalen Fotografie (1): Pixel

Christchurch Cathedral, Dublin
Christchurch Cathedral, Dublin

Durch meine Arbeit werde ich jeden Tag mit dem gefährlichen Fachwissen meiner Kunden konfrontiert. Fehlinformationen und Pseudo-Fachbegriffe führen dazu, dass eine völlig falsche Vorstellung von der digitalen Fotografie entsteht. Ich habe auf meiner Webseite vor einigen Jahren versucht diese Vorstellungen richtig zu stellen und die Begriffe, mit denen wir jeden Tag umgehen einmal genauer zu betrachten. Da diese Folgen schon etwas in die Jahre gekommen sind, sind die Werte, die ich hier nenne nicht mehr die aktuellsten, aber es soll ja um die Zusammenhänge der Dinge gehen.

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Gedanken im November

Steh nicht am Grab mit verweintem Gesicht
ich bin da – ich schlafe nicht.
ich bin im Wind, der weht über die See,
ich bin das Glitzern im weissen Schnee.
ich bin die Sonne auf reifender Saat,
ich bin im Herbst in der goldenen Mahd.
Wenn Du erwachst im Morgenschein,
werde ich immer um Dich sein.
Bin im Kreisen der Vögel am Himmelszelt,
ich bin der Stern, der die Nacht erhellt.
Steh nicht am Grab in verzweifelter Not,
ich bin nicht da – ich bin nicht tot!

irisches Grabgedicht